Konfliktregelung in Paarbeziehungen

Paarbeziehungen bei Lebensübergängen

 

Eine Mediation ist ganz besonders dazu geeignet, bei bestimmten Problemstellungen in einer Beziehung  positive Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Zum Beispiel, wenn beim Übergang in einen neuen Lebensabschnitt Fragen zwischen den Partnern geklärt und möglicherweise neue Beziehungsvereinbarungen getroffen werden müssen. Eine Mediation eröffnet die Chance, eine Alternative sowohl zu einem 'weiter so wie bisher' als auch zu einer Trennung zu entwickeln.

 

Paarbeziehungen in akuten Krisen

 

Bei Konflikten in Paarbeziehungen kann eine Mediation alternativ oder zusätzlich zu anderen Beratungsformen zielführend sein. In einer Mediation geht es nicht um die Ursachenforschung eines Beziehungskonfliktes, sondern darum, das vorhandene und mögliche Gemeinsame zu sehen und darüber in eine gegenseitig wertschätzende Kommunikation zu kommen. Gelingt das, können die strittigen Partner  in einem kurzen Zeitraum neue gemeinsame Beziehungsmöglichkeiten entwickeln und vereinbaren.

 

 

Kriselnde Paarbeziehungen in Familienkonstellationen

 

Eine besonders hohe Brisanz haben Paarkonflikte dann, wenn Kinder da sind oder möglicherweise die Fortdauer einer Familie in Frage gestellt ist. Eine Mediation kann den strittigen Partnern dabei helfen, sich über ihre Rollen sowohl als Paar als auch als Eltern klarer zu werden und daraus neue Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.
Ist eine Trennung der Paarbeziehung nicht zu vermeiden, kann in den meisten Fällen eine Mediation den strittigen Partnern dabei helfen, im Sinne der weiterhin gemeinsamen Elternschaft für die Kinder „gerechtere“ und bessere Lösungen im Vergleich zu Gerichtsurteilen zu entwickeln.